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Sonst so: Oscar-Erkenntnisse

geschrieben am 28. Februar 2012 von Michael Klitzsch

Ich habe mir wieder die Nacht um die Ohren geschlagen, um die Oscars zu sehen. Hier meine abschließenden Erkenntnisse:

- Billy Crystal kann im Gegensatz zu Anne Hathaway und James Franco lustig die Oscars moderieren. Als nächstes sollte man Will Ferrell fragen. Oder Ricky Gervais (siehe Golden Globes).

- Stummfilme im 21. Jahrhundert – das ist wahnsinnig originell und so nostalgisch. Das müssen sich die ergrauten Herren der Academy gedacht haben, als sie “The Artist”, dieses seichte Stück Film, mit 5 Oscars bedachten.

- Krasseste Fehlentscheidung des Abends: der Kamera-Oscar für “Hugo”. Der hätte an “The Tree of Life” gehen MÜSSEN.

- Zweitschlimmste: Der Special-Effects-Oscar hätte an “Rise of the Planet of the Apes” gehen MÜSSEN. Ihn bekam: “Hugo”.

- Beste Entscheidung des Abends: Der Nebenrollen-Oscar für Christopher Plummer für seine Rolle in “Beginners”.

- Beste Dankesrede des Abends: Christopher Plummer: „Meine Frau verdient den Friedensnobelpreis, weil sie mich an jedem Tag meines Lebens gerettet hat.“

- Meryl Streep hat jetzt aber auch mal genug Oscars.

- Gary Oldman sollte endlich mal einen Oscar bekommen.

- Brad Pitt auch.



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